Abi2002ibAGymnasium im Schloß Wolfenbüttel
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Dennis K

Unser Fernfahrer mit dem Ziegenbärtchen. Mit dem Mercedes Sprinter seines Papis hängt er schon gern mal den einen oder anderen GTI-Prolo ab, wobei er sich nebenbei noch genüsslich eine Zigarette anzündet. Dabei muss er nur auf seine Kumpels aufpassen, denn was macht das denn für einen Eindruck wenn der Böder mitten in eine Polizeikontrolle hineinplatzen würde und fragt: "Ey, K., gehn wa einen Saufen?" Mit eben selbigem Böder rockt K., seine schwarz glänzende Gittarre vor die Lenden geschnallt, dann abends in seiner Band ab, und hofft dabei auf einen größeren Auftritt als den im Cinestar Kino. Dort arbeitet er übrigens, und wehrt jeden Harry Potter Fan, der ihn flaxen will, mit einem "Darfs auch etwas mehr sein" an der Popcorntheke ab. Unser Dennis lebt den Rock, Sex, Drugs and RocknRoll sind sein Leben, wobei die letzten beiden für ihn immer noch einfacher zu besorgen sind, als ersteres. So ist er eigentlich auf jeder Party zu finden, und wessen Handy am Freitagabend nicht wenigstens einmal wegen ihm anfängt zu bimmeln, der hat was falsch gemacht. Ein großer Haufen Freunde und Kumpels sind nötig, um dann auf ihn aufzupassen, wenn er das mit den Drugs (vorzugsweise Bier) mal wieder in Eskapaden ausarten lässt, aber die hat er auch. Man denke nur an den einen Abend im Bootshaus, wo wir die Jungs vom Leichenwagen grad so wieder wegschicken konnten. (Satire) Die Qualität einer Party lässt sich immer gut an der Intensität der K.`n Saufflecken in seinem Gesicht beurteilen, besonders am nächsten Morgen.
Aber es ist nun wirklich nicht so, als könne er nicht auch anders. Schließlich muss er für dieses dem Rock geweihtem Leben hart im Kino arbeiten, und sein Abi hat er auch geschafft, egal wie. Um dem Bierbauch entgegen zu wirken, brettert er mit seinem sündhaft teuren Mountainbike durch die Wälder, in letzter Zeit allerdings er selten, das mit dem Bauch wird sowieso nichts. Und wenn er auf der Theaterbühne steht, ist er immer noch der Publikumsrenner schlechthin (ob das an seiner fernen Verwandschaft zu einem nordischen Spassmacher liegt?).
K. bleibt halt K., und egal was er anstellt, man muss ihn einfach gern haben.