Morgens um 7 Uhr aufstehen – 6 Stunden Schule natürlich mit voller Aufmerksamkeit – nach Hause fahren – Mittag essen – Sachen packen – zur Sporthalle am Fümmelsee fahren und mit dem Triathlonnachwuchs trainieren – zum Stadtbad fahren und erst mal ne Runde Laufen gehen – im Stadtbad Schwimmunterricht geben – selbst Schwimmtraining absolvieren – nach Hause fahren – Essen und ins Bett... und wenn ihr euch denkt, sie könnte sich zwischendurch beim hin und her fahren mit dem Auto etwas ausruhen, habt ihr euch geirrt, denn Kerstin schwört auf ihren Drahtesel.
So könnte man Kerstins Tagesablauf beschreiben. Und wie schafft man es dabei noch für die Schule zu lernen? Keine Ahnung, aber Kerstin kann das...was sich besonders im Englischunterricht bemerkbar macht (aber keine Panik, 4 Punkte sind besser als 3!). Daran erkennt man, dass der Sport für Kerstin eine sehr wichtige Rolle spielt. Aber das viele Training zahlt sich aus. So belegte Kerstin bei den Deutschen Meisterschaften im Triathlon mit ihrer Mannschaft immerhin den 2. Platz und war in der Einzelwertung auch nicht schlecht. Außerdem kann man sie auch öfters im Lokalsportteil der Braunschweiger Zeitung bewundern. Kerstin P. ist halt schon fast ein richtiger Star...und wir kennen sie!
Aber außer Sport hat Kerstin auch noch andere Talente. Zum Beispiel Biologie. So schaffte sie es in der Klausur 13.1 im sogar mal auf 14 Punkte. Nur leider ist ihr fachlicher Wortschatz wohl weniger ausgeprägt (wörtliches Zitat aus der Klausur: „Ach so, jetzt wollte ich noch schreiben, dass...“, „Scheiße, das passt nicht...“), sonst wäre die Klausur nämlich mit 15 Punkten bewertet worden. Und auch mit ihrem zweiten LK, Mathe, hat Kerstin wohl die richtige Wahl getroffen. Zwar wird gepaukt ohne Ende, aber das zahlt sich dann auch aus. Recht untalentiert ist Kerstin im Bereich Sprachen. So kommen manchmal Rechtschreibfehler zustande, die zur prächtigen Unterhaltung ihrer Mitschüler beitragen (Zum Beispiel: SÄUCHE, statt Seuche). Aber einer muss ja für Unterhaltung sorgen, ne Kerstin!
Aber zwischen dem ganzen Stress bleibt manchmal auch noch Zeit für Freund(e)...und wenn nicht, wird sich Zeit genommen.

