Abi2002ibAGymnasium im Schloß Wolfenbüttel
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Philipp B

Eeeeeeeeöööööööööhhhhhhh!!!! – Immer wenn dieser Schrei ertönte, wusste ich, dass es Zeit war für den Unterricht mit Philipp B. Der durch den Spruch „Pille B. Peace Alter“ bekannt gewordene Politik- LK Schüler war stets auf Zack, wenn es um Fragen ging, die ein durchschnittlicher Schüler nicht wusste. Dies heißt aber nicht, dass Philipp immer ein engagierter, am Unterricht beteiligter Schüler war. Oftmals staunte man nur, wie ungestört und gelassen er sein Frühstück im Unterricht vertilgte, seien es Äpfel, von denen er mir immer einen gegeben hatte, oder eine Ananas-Schinken Pizza von Roma, von der die Verpackung auch mal an ungewöhnlichen Orten verstaut wurde. Aber er konnte es sich ja leisten. Während der Oberstufe besuchte ich mit Philipp beide Leistungskurse, so dass wir auch in der Freizeit zusammenarbeiteten. Die arbeitintensivste Zeit war sicherlich die der Facharbeit Englisch in 12.2. Da wir beide das gleiche Buch zu bearbeiten hatten, trafen wir uns zur gemeinsamen Recherchen oder „Arbeitsphasen“, die dann aber auch mal in einem lockeren Video-Tag mit dem NBA- Allstar- Game endeten. Aber es gab auch sehr erfolgreich Projekte, wie zum Beispiel die unseres „Alcomaten“ in der Volksbank oder einige Power- Point- Präsentationen mit Spezialeffekten im Politik- LK. Für Philipp war die Schule, so schien es zumindest, die beste Möglichkeit der Entfaltung seiner Kreativität. Einerseits entdeckte man ihn beim Fasching in einem Karton mit pinkfarbener Kugel auf dem Kopf (es ließ sich nur schwer erahnen, dass er einen Roboter darstellen sollte), andererseits erwischte man ihn gerade so im Vorbeihuschen in Richtung Chemie-Räume, um sich dort Chemikalien für den Freizeitgebrauch zu besorgen.

Auch in Zukunft wird Philipp immer wieder mit exklusiven Ideen, schlauen Beiträgen und einer perfekten Unterschrift, die wir immer zusammen auf meiner Englisch- Mappe geübt haben, glänzen.