Abi2002ibAGymnasium im Schloß Wolfenbüttel
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SRV

Der SRV (Schülerratsvorstand) oder auch SR-Chaos wurde nach und nach zu einem Treffpunkt der Oberstufe. Es begann mit Albert, gefolgt von Britta und endete damit, dass bis zu zehn (!!) Mitglieder unseres Jahrgangs zeitgleich in einem der beiden Räume im Schlossturm, die dem SRV als Zufluchtsort dienten befanden. Dort oder in einer Wohnung in einem Dorf in Ihrer Nähe wurden die nächsten Veranstaltungen und Druckwerke geplant. Besonders kreativ wurden wir auf einem Seminar in eben diesem Dorf (Seinstedt), wo wir die letztjährige Weihnachtsfeier und den Kalender 2002/03 planten. Wir veranstalteten fröhliche Eltern-Lehrer-Zusammenkünfte auf dem Plattenhof bei wunderbarem Sonnenscheinwetter oder jagten die Schülerschaft bei Schnee und Matsch über das ganze Schulgelände bis hin zur Turnhalle, wo sich der Sammelpunkt der Weihnachtsfeier befand. Abgekupfert von einem lustigen Zeitvertreib namens „Chaos-Spiel“ (...aber psst, niemals die Worte „Chaos“ und „Weihnachtsfeier“ gegenüber Frau T. in einem Satz verwenden...) mussten die Schüler der siebten bis elften Jahrgänge Fragen an verschiedenen Orten beantworten. Sinn und Zweck des Ganzen war... keine Ahnung, Beschäftigung halt und der erste Preis waren Weihnachtsmänner aus Schokolade. Hauptsache, wir hatten Spaß...

... und den hatten wir fast immer. Ob beim Auflehnen gegen die Obrigkeit bei all den SRV-Sitzungen (nein, gemeint ist nicht Frau T....), beim gegenseitigen Abfüllen an diversen Orten durch mehr oder weniger gegorene Getränke (Not macht erfinderisch, nicht wahr, Jan?) oder beim Malen auserkorener männlicher Körperteile auf sämtliche Büroartikel, die der SRV-Raum zu bieten hat (naja, eigentlich war das nur Dennis), selten blieb ein Auge trocken. Die Zeit beim SRV ist einfach der beste Beweis dafür, dass eine miserable Arbeitseinstellung, zu viel Alkohol und zu wenig Schlaf trotzdem zum Erfolg führen können. Man braucht nur taube Ohren für die konventionellen Methoden und eine Menge Storm im Brain...